Heidi Schmitt-Lermann

DER WINTERGEIST









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Unheimlich ist die Nebelnacht.
Ein Ast kratzt an das Fenster.
Das Kind hätt‘ gerne Licht gemacht.
Doch erstarrt sieht es Gespenster.
 
Da steht wahrhaftig eine Gestalt.
Sie gleicht ganz einer holden Fee.
So fein auch ihre Stimme schallt:
„Mädchen komm raus zu mir, geh!“
 
Und magisch folgte ihr das Kind.
Sah glitzernd steh’n die Winterfee.
Sie winkte mit Eisblumen im Wind.
Dann ging’s hinauf in luft’ge Höh.
 
Sie nahm es mit, zeigt ihm die Welt,
erstrahl‘n im weihnachtlichen Zauber.
Das Mädchen staunt und ihm gefällt,
all die Lande klein und sauber.
 
Die Fee flog dann noch über’s Meer,
ihm zu zeigen Bräuche und Rithen.
Die Weihnachtslieder und auch sehr,
zu erkennen ihre Sitten.
 
Viel später ging es wieder heim,
in dieser besonders tollen Nacht.
 Eh es sich d‘rauß macht `nen Reim,
ist es plötzlich aufgewacht.

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