FRÜHLINGSWIND

es fallen die steifen winde
aus nordost in die flachen ebenen
des westens und hauchen die reste
des alten schnees von den weiden

die harten pferde und kühe sind draußen
fressen das kurze gras vom acker
und warten an den zäunen auf sonne
die sich nur spärlich zeigt zum wärmen

der eisvogel am bach schaut tief ins wasser
die fische schlafen noch den winterschlaf
und an den weiden brechen die ersten knospen
aus dem holz das bald ergrünt fast unbemerkt

die sonne schickt den ersten strahl
tief in den stamm und ast
und scheint so wie es ihr gefällt
weit über gras und feld

die wolken wollen schon verschwinden
ziehen sich aufbäumend fort zum horizont
die ersten vögel grüßen schon das neue grün
duftende blumen zeigen sich in weiter front

krokus und narzisse präsentieren schon ihre köpfe
aus dem noch dichten boden am bach
die luft ist zart und rein und weht
hinauf zu den höhen durch das tal




Aachen, 2004-03-02





****************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude geb. am 02.04.1948 in Aachen

Natur, Das Leben, Erfahrungen, Aktuelles, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle
© 2004 MANFRED H. FREUDE

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.03.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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