Bruno Rosetti
zu verschenken
Ungefragt verpasst bekommen,
nett gestreichelt, mitgenommen.
Gross gezogen unter Sonnen,
brachte sie mir manche Wonnen, auch die Kälte, auch die Angst, den Überdruss...
Ich schrieb sie fort mit einem Kuss, verschenkte sie in vielen Stunden,
sie kam zurück, oft abgerissen, ausgelutscht und schlug mir Wunden
in mein Herz, die schlecht vernarbten,
weil hämische Gedanken darin wie Eiter darbten...
Jetzt bin ich krank und [k]alt, allein,
nur sie schleicht noch bucklig und klein,
wie auf Krücken mir durch den Sinn,
wo soll ich bloss mit meiner Liebe hin?
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.12.2013.
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