Heino Suess
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Was hör´ ich da, was klingt im Ohr? ein klagendes Gewimmer.
Es tönt aus einer Schublade in meinem Arbeitszimmer!
Dort sperr´ ich meine Sachen weg vor nicht befugten Augen.
Auch Texte, die mir, der die schrieb, zu lesen noch nicht taugen.
Sie finden „Quarantäne“ dann in der verschwieg´nen Lade
und die Gefahr, dass ich vergess´ sie, find´ ich nachhder schade!
Die „Geister“, mit der Zeit, die lang, sie fangen an zu klagen
und wollen diese Kerkerhaft nicht länger mehr ertragen.
So muss ich, zu gegeb´ner Zeit, die Stimmchen ernst wohl nehmen,
und mich zur Prüfung, was ich schrieb und fast vergaß, bequemen...
Ich sag´s euch: Manchmal wohlverdient war´s Dortsein da imDunkeln.
Doch öfter sah ich, wenn befreit, so manches Sternlein funkeln...
© Heino Suess 02/14
Vorheriger TitelNächster TitelGanz ausdrücklich danke ich dem Ralph Bruse für seineAnregung durch sein heutiges Gedicht!Heino Suess, Anmerkung zum Gedicht
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.02.2014.
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