Patrick Rabe

Tier

Wir trafen uns im Cafe, das erste Mal seit langem,
der Flirt in deinen Blicken ist mir, Mädchen, nicht entgangen.
Ich würde dich gern wiedersehn, am besten sehr geschwind,
und ich will, dass du wie ein Tier bist, wenn wir zusammen sind.
 
Ich mach Nägel mit Köpfen, ich schreib dir ne SMS,
denn Lieben ohne Resonanz bringt mich in Dauerstress.
Da kommt schon deine Antwort, sieh da, wer wagt, gewinnt!
Oh, ich will, dass du wie ein Tier bist, wenn wir zusammen sind!
 
Ich sitz vor meinem Kaffee und kau den Bleistift ab,
das viele, viele Warten bringt mich einmal noch ins Grab,
und nun hab ich mir den Türkentrank mit Milch zu sehr verdünnt…
Ach, ich will, dass du wie ein Tier bist, wenn wir zusammen sind!
 
Der Frühling spannt ein glitzerndes Netz um dich und mich,
und am Flüsschen über Wiesen jag und fang ich dich.
Und ich flüster dir ins Ohr: „Hey Schatz, ich lieb dich, Kind!
Und ich will, dass du wie ein Tier bist, wenn wir zusammen sind!“
 
Nach unserm ersten langen Tag lieg ich erschöpft im Bett,
bin glücklich, nur eins gäb es, das ich gern noch bei mir hätt.
Bis ich dich morgen wiederseh, kaum, dass die Zeit verrinnt,
oh, ich will, dass du wie ein Tier bist, wenn wir zusammen sind!
 
 
© by Patrick Rabe
 
Mi, 2.April 2014, 16.oo Uhr, Hamburg Langenhorn.
 
Der Kehrreim bezieht sich auf irgendein englisches Lied (I want you to be like an animal…), das ich nicht ausfindig machen konnte. Ist ‚n liebevolles Zitat.
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.04.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Gottes Zelt: Glaubens- und Liebesgedichte von Patrick Rabe



Die Glaubens-und Liebesgedichte von Patrick Rabe sind mutig, innig, streitbar, vertrauens- und humorvoll, sie klammern auch Zweifel, Anfechtungen und Prüfungen nicht aus, stellen manchmal gewohnte Glaubensmuster auf den Kopf und eröffnen dem Leser den weiten Raum Gottes. Tief und kathartisch sind seine Gedichte von Tod und seelischer Wiederauferstehung, es finden sich Poeme der Suche, des Trostes, der Klage und der Freude. Abgerundet wird das Buch von einigen ungewöhnlichen theologischen Betrachtungen. Kein Happy-Clappy-Lobpreis, sondern ein Buch mit Ecken und Kanten, das einen Blick aufs Christentum eröffnet, der fern konservativer Traditionen liegt.

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