Margit Farwig

Eierlei

 

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Wenn sich Wachteln nieder ducken
angestrengt nach vorne gucken
hüpft aus hinterem Gefilde
was sie längst geführt im Schilde

Ei für Ei in schönsten Schalen
können Hasen nicht mal malen
immer anders als das eine
wie gekleckst im Mondenscheine

und der Hahn, er hat drei Hennen
sie nur Eier legen kennen
keine Rast und keine Ruhe
alle komm' in Hasens Truhe

sind die Tage dann gezählet
schaut der Hahn nach, ob was fehlet
und den Hennen wird solange
untern Federchen ganz bange

aber dann gibt's ein Geschreie
von den Hennen ihrer dreie
holt die Hasenmännchen, -weibchen
die mit ihren bunten Leibchen

heute sollen sie mit Pinseln
malen ja, und nur nicht winseln
Ostern liege vor der Türe
ja doch, Has', ich's nun verspüre

aufgepasst, hier eilen Welten
malen weiter unter Zelten
heuern an die mit den Lichtern
freudestrahlend in Gesichtern

Grillen aus dem Wiesengrunde
schnell verbreitet sich die Kunde
musikalisch aus der Erde
summen Hummeln, dass es werde

Ostermorgen, lasst uns feiern
Groß und Klein mit allen Eiern
die so bunt in ihrer Fülle
Hasen, schwenkt die Kaffeetülle

Foto + Text (c) Margit Farwig
 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.04.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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