Andreas Vierk

Halbinsel Stralau




Der See an deiner Stirn, der Fluss an deinen

Steinkieferklippen furchten dein Gesicht.

Des Menschen Zeitenhauch vermag es nicht:

nur wie ein Flor mag dir sein Puls erscheinen.

 

Des frühen Jägers erste Feuergluten

und Fischers Reuse mit dem Elchgeweih,

das Fundament der Wendenburg – vorbei,

längst fortgespült von übersonnten Fluten.

 

Und rechte, wie auch linke Diktaturen

prägten dich nicht und gingen ohne Spuren.

Gleich toten Urzeittieren nur verfallen

Dächer und Backstein zweier Lagerhallen.

 

Und was einst Feuerstein und Ocker war,

wird Glas und Licht und helles Mobiliar.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.05.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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