HARMONISCHE GLÜCKSELIGKEIT DIE MICH TÖTET

Dann ist da dieses Lied in mir das in meinen Ohren brennt
das mein Herz zerbricht und meine Seele zerstört
In meinem Innersten höre ich immer diesen Song der mich mordet
Er fließt in meine Gedanken und flackert in meinem Gehirn
wie werde ich ihn jemals los ich kann ihn nicht abstreifen

Langsam meuchelt mich dieses Lied das mich behaglich zerstört
wie diesen Flügel der zertrümmert wurde mich zu kreuzigen
wenn ich schreie ob es möglich ist so nimm dieses Lied von mir
doch es brennt und martert mich am Kreuz erledigt mich langsam
mit diesem Lied mordet mich langsam dieser Song tötet mich

Brennende Flammen greifen meine Zellen zum zerstören
Es kann nicht verschwinden kann nicht verloren gehen
es brennt sich in meinen Leib in mein Herz mit Schmerzen
Dieser Refrain der mich langsam so langsam schlachtet
und den ich immer wieder hören muss weil ich ihn so liebe

Vielleicht hilft es wenn ich ihn vor mich hinsinge vorsumme
vielleicht verschwindet er dann ganz aus meinem Herzen
Doch ich kann ihn nicht vergessen ich kann ihn nicht verlieren
zu tief ist er eingebrannt in meinem Herzen und der Seele
zu tief hat er sich in mich eingefressen wie eine Schlange

So lebe ich denn mit diesem einen Lied in mir nichts schlechteres
und was man auch singt und spielt ich höre nur dieses eine Lied
und leide in meinem Inneren mit diesem Geschöpf im Kopf
das nicht loslässt so schön erlegt es mich langsam mit diesem Lied
diese eine Melodie so harmonische Glückseligkeit die mich tötet




Aachen, 2004-03-17




****************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude geb. am 02.04.1948 in Aachen

Escapistenlyrik, Liebe, Tod, Das Leben, Erfahrungen, Aktuelles, Trauer & Verzweiflung, Wut, Sehnsucht, Klartext, Kritisches, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle



© 2004 MANFRED H. FREUDE


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.03.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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