Jacques Lupus

Dresdener Gesell

Der Dresdner, der ist helle.
Und sagt er auch mal Gelle.
So ist er doch ne Macht im Staat,
streut aus umsichtig die neue Saat.

In Sachsen ist er heimisch.
Er schafft und denkt sehr reinlich.
Das Leben hat er in dem Griff.
Kein Wunder, denn der sinnt mit Pfiff.
Schon immer war er ehrlich.
Kein Weg ist ihm entbehrlich.
Als Freund ist er im Leben treu.
Vor einem Fight ist ihm nicht scheu.
Doch ist er schon ein listiger Gesell.
Einst reiste er nach West - Gefell.
Dort sagte er den Reichen:
"Ich tue vor euch nicht weichen!"
Nun träumt er von der besseren Welt.
Ihm fehlt oft noch das nötige Geld.
Doch lässt´s ihn kalt, was soll der Schmerz?
Er löst´s Problem mit großem Herz.
So trägt er´s Päckel auf dem Rücken.
Weint, lacht, geniest mit viel Entzücken.
Er weiß genau, was soll das Klagen.
Bald sonnt er sich an schön´ren Tagen.
                                    © Jacques Lupus
 
 

In meiner Jugendzeit habe ich von 1966 - 1970 vier Jahre in Dresden an der IHS Dresden studiert.
In diesen vier Jahren habe ich Dresden und seine Menschen lieb gewonnen. Eine herrliche Zeit, an die ich gern zurück denke.
Jacques L.
Jacques Lupus, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.05.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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