“JA , SO WAR ES “


Ja, so war es und so bleibt es
allda wir uns immer selber geißeln
Welche Wahrheit wird zur Wirklichkeit
Die Bilder schlagen uns in die Augen

Grausamkeiten sind unser Alltag
Mit schweren Waffen erwarten wir die Helden
nur schweigend können wir ihnen entgegentreten
wenn wir alle unsagbar böse werden

Unsere alten Riten werden wir weiter pflegen
die gepflegten Gewalten ausbrechen lassen
Dann werden unsere neuen Sündenböcke
die Helden der krisenhaften Tragödien

Zurückzahlen werden wir alle mit dem Tod
Damit werden wir das Opfer unserer Schuld
Und leiden ein Leben zusammen köstlich
werden wir alles erneut nageln im Reflex

Lesen die Worte vom Anfang der Worte
Verlegen die Kämpfe in die Wüsten zurück
Tetelestai klingt es aus dem Opferstock
während wir uns von den Knien erheben




Aachen, 2004-03-19



****************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude geb. am 02.04.1948 in Aachen

Escapistenlyrik, Liebe, Tod, Weltpolitik, Das Leben, Erfahrungen, Aktuelles, Trauer & Verzweiflung, Wut, Sehnsucht, Klartext, Kritisches, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle



© 2004 MANFRED H. FREUDE

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Manfred H. Freude).
Der Beitrag wurde von Manfred H. Freude auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.03.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Buch von Manfred H. Freude:

cover

FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Escapistenlyrik" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Manfred H. Freude

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

DUNKLES LICHT DES LEBENS von Manfred H. Freude (Escapistenlyrik)
An die Froschgemeinde (Froschgedicht Nr. 70) von Miriam Feuerlein (Escapistenlyrik)
Das kann jeden mal passieren oder unruhige Zeiten von Klaus Wittlich (Ironisches)