Roland Drinhaus

Der Fluss der Zeit und das Segelboot des Lebens






Es fliesst in Gedanken die Zeit wie ein Fluss,                        
durch ein Land, dass ich kenne, mal fremd und mal nah.        
doch Flaute.... mein Segelboot treibt, weil es muss,              
denn die Segel sind schlaff und der Wind ist nicht da.            

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~        
Die Wogen sind rot und die Stromschnellen purpur,               
die Luft voller Nebel, der schwarz mich umhüllt.                    
Die Zeit hält kein Damm, deshalb treibe ich weg nur,             
die Stimmen vom Ufer; mit Sorge erfüllt.                              

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~     
Doch werden sie leiser, im Fluss meiner Zeit,                       
der Nebel wird lichter, Erkenntniss klart auf.                         
Die Schwingen der Reise, sie tragen mich weit,                    
durch die Täler und Berge im Lebenslauf.                             

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~     
Erkennst du die Städte, aus ruhmreichen Zeiten?                  
Die Schemen verblassen, je weiter ich treib.                         
Schon bald kommt das Meer, mit den goldenen Weiten,        
mit Wasser das trägt, weil ich Steuermann bleib.                  

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~     
Würd gern noch verbleiben, im Land dieses Flusses,             
der Wind ist wie Liebe und treibt jedes Boot.                        
Die Böe, das Segel.... nur umdrehen muss es,                      
stromaufwärts durch Wellen, im strahlenden Rot.                  

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~     
Das Land ist das Leben, das Meer kommt danach;                
der Wind wird in Wolken des Schicksals entstehn.                
Der Weg ist das Ziel, wie ein weiser Mann sprach,                
dem Fluss unsrer Zeit, kann kein Boot mehr entgehn.
            





 

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