Bernd Herrde
Landregen
Wenn der Regen wäscht und wäscht,
Blätter Tropfen perlen,
der Bäume Rinde schwarz durchnässt,
rinnen die Gedanken ohne Schranken
mit dem Rieselton nach unten
bis das zarte Wurzelspiel gefunden,
in den Grund des Seins,
gleich als fließe auch mein Ich
über tränenweichen Stein
in die Glanzgeburt der Minerale
als ob ich selbst davon eins wäre,
immer tiefer dringt mein Lauschen,
leiser nun des Regens Rauschen,
ferner, müd und fein.
Bernd Herrde, 28.5.2014
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 31.05.2014.
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