Paul Rudolf Uhl
Bussln
A Bussl konn so vui bedeitn:
Mit gspitzte Lippn grad aufs Hirn:
Oder ganz leicht und vo´ da Seitn
Konn: „Pfiadt di God!” signalisiern...
A Kinderbussl – mei - wer kennt´s ned:
Ganz brav und harmlos, warm und guad…
`S is oans, wia aa unser Herr Pfarrer
as Messbuach oiwei bussln duad…
De Lüster'n doan de Menschnlätschn
(und nebmbei drucka, wos grod geht),
ganz nass und weich aa zammadätschn,
bis oisse in Bereitschaft steht…
Oa Abart muaß i Eich no o sogn...
Touristisch bussln: I sogs glei:
Im erstn Stock verbindlich nachfrang:
„Parterre a Zimmer für mi frei?“
Chirurgisch bussln: mit da Zunga
so werkln, dass ma moana kannt:
De Mandln raus oder de Lunga
werd operiert… - Ganz intressant!
Recht schlimm: A Bussl auf politisch:
Bei Wahlversprechen – reine List!
Seid da fei ja ganz bsonders kritisch,
sonst merkst: Di hat da Elch geküsst…
P.U. 26.05.04
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.06.2014.
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