Hans Witteborg
Im Mondschein begegnen
Kommt der Mond der Erde nah,
weil seine Bahn kein echter Kreis,
erscheint er größer, wunderbar
und aufgepumpt wie jeder weiß!
Glaubt er trüg´ durch scheinbar´ Größe
für uns Menschen nächtlich´ Wonne?
Er gibt sich dabei nur die Blöße
Spott zu sein als Säufersonne.
Und im Mondschein sich begegnen,
heißt doch nicht der Liebe pflegen,
Sternschnuppen wird ´s da nicht regnen,
Haßgefühle sich eher regen!
Solch ein Mond wird nicht geschätzt,
weil er Schläfer süchtig macht.
Diese sind dann sehr vergrätzt –
mancher auf dem Dach erwacht!
Paule, der Schelm, hatte sich neulich über den Mond beschwert.
Nun kommt er ihm in diesen Tagen sehr nah! Da war es zu erwarten, daß auch der Hauspoet sich darüber ausläßt...
zum..XXL.tem Male!
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.08.2014.
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