Wally Schmidt

Rues en Fête

 

 

An Rues en Fête da ist was dran,

es lockt so viele Leute an.

Musik, die gibt’s an jeder Ecke,

und ausserdem auch ein paar Jecke.

In engen Gassen sitzen Leute,

natürlich gibt es das nur heute.

Man trifft Freunde und Bekannte,

vielleicht sogar auch noch Verwandte.

An Tischen, die auf Strassen steh'n,

kann man gerade noch vorüber geh'n.

Das Essen schmeckt, der Wein, der fliesst,

so mancher seinen Frust begiesst.

Wer denkt denn heute schon an morgen,

vergessen sind jetzt alle Sorgen.

 

Die Kapelle durch die Gassen zieht,

dabei erklingt so manches Lied,

dass jeder mag und jeder kennt,

egal wie er sich heute nennt.

Ob man von hier, ob du Tourist,

du immer mittendrinnen bist.

 

Die Kinder schlecken lecker Eis,

das tut gut, weil's heute heiß,

die Sonne hier ja senkrecht steht,

bis dass sie endlich untergeht.

Ein jeder Mensch, der atmet auf,

er wartete schon Stunden drauf.

 

Viele Sachen gibt’s zu kaufen,

man kann dabei dann mal verschnaufen.

Die Provence hat viel zu bieten,

sogar Hosen gibt’s mit Nieten,

und an jedem kleinen Eckchen,

gibt es die Lavendelsäckchen.

 

Man schlendert stundenlang herum,

fällt vor Müdigkeit fast um.

Geht einem dann die Puste aus,

dann geht es auf den Weg nach Haus.

Dort fällt man in das weiche Bett

und träumt des nachts von Rues en Fête.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.08.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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„… Leute ohne Orientierungssinn sollten nicht zu einem einsamen Trip allein durch einen unübersichtlichen Wald aufbrechen. Dieser Gedanke plagte mich nun bereits eine ganze Weile – genauer gesagt, gleich nachdem ich mich auf diese komische Wanderung eingelassen hatte. Es war eine Wette gewesen mit mehreren Freunden. Wir hatten jeder einen eigenen Weg zugeteilt bekommen, dem wir durch einen dunklen, unbekannten Wald folgen mussten. Wer als Erster am Ziel war, bekam einen Preis, ein großes Abendessen mit allen Schikanen …“

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