Karl-Heinz Fricke

Gott, Mensch und Satan



Als Gott, der Herr, schuf Mann und Frau,
es scheint er wusste nicht genau
wie Menschen sich  verhalten,
ihr Leben zu gestalten.

Sehr viele Zeiten sind vergangen
seit damals alles angefangen.
Als Mensch auf Bärenhäuten schlief
und stets auf seinen Füßen lief.

Sie nährten sich von Mutter Natur
und kannten wenige Speisen nur.
Das Beste, was sie einst besessen,
war’s Laufen  und ihr einfach’ Essen.

Den ‘Fortschritt’, den der Mensch erfand, 
ist Allen in der Welt bekannt.
Das Saufen und die Fresserei
gehört zu des Tag's Allerlei.

Der Satan, Gottes Widerpart,
versteht in seiner bösen Art
die Gottesschöpfung zu verderben,
verkürzen ihre Zeit auf Erden.

Der Herrgott ließ auf Erd' gedeihen
Gemüse, das Obst und auch den Wein.
Der Teufel dann mit seiner Macht,
hat in sein Fäustchen laut gelacht.

Denn weil er sich hat nicht geniert,
was nicht gesund ist frei serviert.
Er ‘schenkte’ so der ganzen Welt
was allen Menschen gut gefällt.

Die fette Wurst, den Tabak, Rum,
das weiße Mehl, er weiss warum.
Was alles der Gesundheit schad' 
hat er den Menschen aufgelad'.

Gar viele Menschen sind so dumm,
sie futtern nur und torkeln 'rum.
Nur Teures ist ihr Essen 
Gesundheit scheint vergessen.

Es schuf der Herr die Chirurgie,
es wurde operiert wie nie.
Es zeigt sich aber sonnenklar,
dass dieses kaum bezahlbar war.

Der Teufel konterte im Wahn
mit einem  satanischen Plan.
Zum Wohlstand für Alt und auch Jung
schuf er die Krankenversich'rung.

So kommt es dann zum guten Schluss,
was auf die Sünden kommen muss.
Der Satan sendet seinen Gruß
mit einem teuflischen Genuss.  

Das Fazit von diesem Gedicht,
es scheint ein Einseh’n gibt es nicht.
Des Menschen Denken ist verkehrt,
weil niemand sich dagegen wehrt.

Karl-Heinz Fricke  18.8.2014 

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