Inge Hoppe-Grabinger

Das Schaufenster



Wir schauen uns ein Fenster an,
wir beide, sie und ich,
die Puppe hat's uns angetan,
so schlank, so wie ein Strich.

Die Puppe trägt ein schönes Kleid,
wir hätten es so gern,
heut wär dafür Gelegenheit,
doch Eile liegt uns fern.

Der Preis, der ist bedenklich zwar,
die Farbe wär vielleicht
für unsereins ganz wunderbar,
weil Blässe uns beschleicht.

Die Dame, die mit mir so schaut,
die steht ganz still und stumm,
sie ist mir durch und durch vertraut
und dreht sich niemals um.

Von hinten glaubt ein jeder wohl,
ne richtge Frau zu sehn,
vielleicht ist sie von innen hohl:
ALS KUNSTWERK IST SIE SCHÖN!
 
 --------
Gesehen vor Jahren in Wiedenbrück. 
Gedicht parallel zum letzten Gedicht von Uwe Walter, der hier ein Kunstwerk   (Bauarbeiter)
 bedichtet hat, das offenbar
von der selben Künstlerin stammt  (Wie war noch mal ihr Name?)

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.09.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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„… Ich lachte laut auf und stieß mit dem Typ, der mich so gut versorgt hatte, an. Dann musterte ich ihn genauer. Er war als Zahnarzt verkleidet, mit allem Drum und Dran. Ein Arztkittel, bei dem aus der Brusttasche verschiedene Zahnarzt-Instrumente ragten. Einen dieser komischen Spiegel zum Herunterklappen hatte er auf dem Kopf. Er wirkte total echt. Dazu sah der Typ recht gut aus, groß, schlank, blonde Locken und ein dunkelblonder Schnauzer in einem interessanten Gesicht. Er beugte sich ein bisschen näher zu mir – hey, der roch ja sogar nach Zahnarzt. »Du glaubst gar nicht, wie schwer es war, ein Parfum »Zahnarztpraxis« zu bekommen.« Anscheinend hatte er mein Erstaunen über seinen Geruch bemerkt.“ Eine Halloween-Party mit allem Drum und Dran. Da ist es doch nicht nötig, übertrieben misstrauisch zu sein. Oder etwa doch? Doch dass die Zahnarztpraxis so echt scheint, ist noch nicht einmal das Schlimmste ...

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