Heideli

Das blanke Nichts

 

Das blanke Nichts

 

 

Wenn deine Tränen nicht mehr aus den Augen fließen,

weil deine Seele sich in tiefsten Schmerzen krümmt,

kannst auch die wunderschönsten Tage nicht genießen

wenn dir die Dunkelheit im Herz den Atem nimmt,

*

wenn deine müden Augen sich des nachts verirren,

und unter diesem Druck der nackten Angst,

die grausam laut und hohl lässt Deinen Herzschlag spüren,

um in das Nichts zu fliehn, wovor du so im Herzen bangst...

*

Das blanke Nichts! Das ist es, was von dem geblieben,

was so einmalig und so göttlich war .... vorher....

War es ein Irrtum wohl, nur einmal so zu lieben,

wie nie zuvor - nie mehr danach - Und niemals mehr....

*

Die Zeit, sie wird schon deine wunde Seele heilen,

und irgendwann wird dieser dumpfe Schmerz vergeh`n.

Am Abgrund stehst du  jetzt, und wirst`wohl lang noch so verweilen...

doch irgendwann wirst du auch wieder aufrecht geh´n.

***

(c) Heide, 21.2.2010

Anm. Dieses Gedicht wurde gerade zum Druck für "Deutsche zeitgenössische Literatur 2014" aufgenommen.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.09.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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