Inge Offermann

Traumabend

Wolkenwellen
treiben am
Türkishimmel.
Wolkenbläue
verdunkelt
den Horizont
nachtsamten.
Endlos zieht
Sich ein graues
Straßenband
im Silbernetz
des Dunstes
zu den Säumen
der Weinhänge,
mattglänzend
von Regen.
Neben uns
schäumt der Bach,
weißes Kräuseln
unter den feuchten
Schatten der Bäume,
beladen mit Träumen,
die nicht über meine
Lippen kommen,
sondern sich in
Regenzweige nisten.
Der Bach fließt rascher
als unsere Schritte,
so rasch wie vergängliche
Augenblicke des Lebens.
Am Rande der Äcker
ein einzelnes Licht,
warm und hoffnungsgelb
wie Sonne im Nebel.

© Inge Hornisch

 

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