Andrea Renk

Loslassen....

Loslassen....

Ihr seid selbst Schuld!
Nein ich denke nicht daran
mich wieder
“anzupassen“,um
wie in alten Zeiten zu
“funktionieren“.

Ich halte euch nicht auf
wenn ihr gehn wollt....
Ihr seid es, die den Weg
zur Tür nicht findet.

Erschreckt doch nicht,
wenn ich euch das Licht anmache,
damit der “schwere“ Weg
für euch leichter wird.

Wenn eure gutgemeinte Hilfe
bedeutet,
dass ich dafür
mich selbst
verleugnen soll.

Dann bitte geht.


Zu lange
gab ich euch
die Möglichkeit
in mich hineinzuschauen.

Ihr habt, gedacht viel zu sehen,
ihr habt verdammt viel
kritisiert
und fast
NICHTS
von mir und in mir
für gut befunden.

Weil nichts von mir
so ist wie ihr.
Weil mein Weltbild
eine Zusammenstellung
von Bildern ist,
mit denen ihr noch nie
etwas anfangen konntet
und auch nie werdet.

Neidisch seid ihr doch,
auf die Farben in mir,
die ihr noch nie
gesehen habt.

Dann bin ich eben nicht das
was ihr
“normal“
nennt.

Ihr wärt doch auch froh,
wenn ihr so FREI wärt,
dass es euch nicht wirklich
belasten würde,
wenn andere schlecht
über euch reden,
von euch denken.

Ich werde nie jemandem
ins Gesicht lachen,
den ich nicht leiden kann,
nur weil es sein könnte,
das ich denjenigen noch mal
brauchen könnte.

Nein, ich bin euch nicht böse.
Ich trage euch nichts nach.
Ich bin nur traurig
und enttäuscht,
dass es möglich ist
nicht zu wissen,
wer diejenige ist,
die ihr
seit
fast 35 Jahren
begleitet.

Ihr habt meine Schwäche
gesehen
und sie nicht
beachtet.
Ihr habt meine Tränen
gesehen
und
weggeschaut.

Ihr habt meine Art nie
verstanden
geschweige denn
akzeptiert.

Ich empfinde euch
grob und laut.

Ich möchte
allein sein
mit mir.

In mir wird es
sanft und ruhig,
der Sturm lässt nach
bei dem Gedanken,
dass ich
keine Kämpfe mehr
mit euch kämpfen werde,
seitdem ich nicht mehr
das Gefühl habe,
euch erklären zu müssen,
wer ich wirklich bin.

Merkt ihr es nicht?
Ich habe euch
LOSGELASSEN!

a.r. 31.03.2004










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"Schmetterlinge im Kopf und Bauch" ist mein holpriger lyrischer Erstversuch. Mit Sicherheit merkt man, dass es keine Lektorin gab, wie übrigens auch bei den anderen beiden Büchern nicht. Ungeordnet sind viele Gedichte, Gedankenansätze, Kurzgeschichten chaotisch vermengt veröffentlicht worden. Ich würde heute selbstkritisch sagen, ein Poet im Aufbruch. Im Selbstverlag gedruckt lagern noch einige Exemplare bei mir. Oft schau in ein wenig schmunzelnd in dieses Buch. Welche Lust am Schreiben von spontanen Gedanken ist zu spüren. Ich würde sagen, ein Chaot lässt grüßen.

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