Hans Witteborg

Provokateur



Ein Mann, dem kaum Verstand gegeben,
der wollte Witziges erleben.
Behufs und grad zu diesem Zwecke
ging er zur Kneipe um die Ecke.
Bestellt sich ein Glas Milch, ein kaltes
und dacht: nun jeden Moment knallt es
vor Ärger., denn der Wirt gewohnt
nur Bier ausschenkt, weil sich das lohnt.
doch nichts geschah und er bekam,
wie er verlangt, die Milchn, nicht warm.
Ei, dacht der Mann, wie provokant
muß man denn sein in diesem Land?
Er ging in eine Metzgerei
und fragte – so ganz nebenbei –
ob die Verkäuferin Eisbein habe?
Die Frau bejahte diese Frage.
Worauf der Schelm humorlos trocken:
Dann rate ich zu woll´nen Socken!
Der Mann, der nicht mit Scherzen geizt,
der fühlte sich nicht ausgereizt.
Im Jet von Frankfurt mit Ziel Wien,
saß er so ganz fidel da drin.
Fing plötzlich an zu randalieren
sich anzulegen mit Passagieren.
Für ihn war das ein Heidenspaß
doch dann passierte plötzlich was:
Der Flieger drehte ab sofort
nach Frankfurt. Und sogleich vor Ort
erfuhr er was die eiserne Acht
mit seinen Handgelenken macht!
Den Schelm hat ´s trotzdem nicht berührt,
daß man ihn so hat abgeführt.
Der Schelm – für viele Menschen steht er
ist häufig Wiederholungstäter!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.10.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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