Hans Eberhard Bertelsen

Meine Fragen


Sensibel stell ich meine Fragen
an das Leben, die Natur
wohin mich die Gedanken tragen
gibt es viele Fragen nur

Ich träume oft vom letzten Sein
auf fremdem Stern, im fernen All
Wenn ich nachdenk´, fällt mir ein
Das Jetztsein ist ein Widerhall

Körperlos, doch elfengleich
tanze ich im bunten Reigen
Mit tausend Englein munter, weich
ertönen Stimmen hell wie Geigen

Unter mir, es dampft und brodelt
erblick ich scharenweis Getier
Aus einer Gruppe vorgemogelt
durchschleicht es wechselnd das Revier

Das Melodram der Bäche Plätschern
so friedvoll ist hier alles Sein
Wenn ich bedenk, auf Erd´das Ketzern
wichtiger ist, als das Verzeih´n

Dort oben gibt es kein Verstecken
Ein Jeder steht dem And´ren bei
Nicht so, wie auf Erd´die Gecken
rührt jeder seinen eig´nen Brei

Neid und Haß ist dort verpönt
Nur all die schönen Dinge gelten
Pessimismus wird verhöhnt
weil Gut und Böse sich vermählten

Darum herrscht dort Einigkeit
So viel Freude, niemals Angst
Alles schwebt so ohne Zeit
Wo auf Erd´du ewig bangst

Wenn ich aus dem Traum erwacht
gibt es mir manches zu Denken
Viel zu Wenig wird gelacht
Zu selten will man Freude schenken

Nichts wünscht´ich mehr auf dieser Erd´
das Glück mit anderen zu teilen
Denn wer zu hoch sitzt auf ´nem Pferd
wird nicht lange drauf verweilen.

Die Quintessenz von der Geschichte:
Wo Menschen sind, wird´s niemals geben
Ehrlichkeit als wahres Streben
Bleib Optimist nach dem Gedichte



Fladungen Rhön 09.11.1994 © Hans Eberhard Bertelsen | http://www.bertelsen.de/dichtung.html


 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Hans Eberhard Bertelsen).
Der Beitrag wurde von Hans Eberhard Bertelsen auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.11.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

In Schattennächten: Prosa und Reime von Rainer Tiemann



Was wäre ein Tag ohne die folgende Nacht? Die tiefschwarz, aber auch vielfarbig sein kann. In der so manches geschieht. Gutes und Schönes, aber auch Böses und Hässliches. Heiße Liebe und tiefes Leid. Dieser stets wiederkehrende Kreislauf mit all seinen täglichen Problemen wird auch in diesem Buch thematisiert. Schön, wenn bei diesem Licht- und Schattenspiel des Lebens vor allem Liebe und Menschlichkeit dominieren. In Prosa und Reimen bereitet der Autor ernsthaft, aber auch mit einem Augenzwinkern, diverse Sichtweisen auf. Auch ein Kurzkrimi ist in diesem Buch enthalten. Begleiten Sie Rainer Tiemann auf seinen Wegen „In Schattennächten“.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (2)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Träume" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Hans Eberhard Bertelsen

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Schauende im Nebel von Hans Eberhard Bertelsen (Lebensfreude)
Federspiele und Tintenträume von Edeltrud Wisser (Träume)
Oktober von Christa Astl (Das Leben)