Andreas Vierk

Nimm's leicht




Die Kommunisten sagten, Religion
wäre des dummen Pöbels Opium.
Wir lernten in der Schulzeit schon,
dass Opium brächt‘ unsern Opi um.
 
Das stimmt nicht, tu ich Opi heut erblicken,
denn notgeil und total vertiert
kann er dank Haschisch wie ein Truthahn ficken
und ist vom Alk noch tiefenkonserviert.
 
Die Religion tut wie Tabletten wohl,
und auch vom Messwein kriegt man nie genug.
Das macht zwar in der Birne hohl,
doch jedes Herz braucht Selbstbetrug.
 
Auch Kain und Abel damals schon
stritten um rechte Religion.
Bis einer sagte: „Halt den Schnabel!“,
schwang das Beil und tot war Abel.
 
Drum her mit Glauben und mit Schnaps!
Auch Omi schwingt im Gospelchor
und trägt zum Fest Korsett und Straps
und Hippiekranz mit Blütenflor.
 
Das Leben selbst sei eine Gummizelle!
Und alles tanz im Kreise munter.
Einst auf dem Dampfer spielte die Kapelle,
so ging auch die Titanic fröhlich unter.

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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