Wally Schmidt

Die Syntflut in Barcelona

 

 

Wo kommt denn bloss das Wasser her?

Wir sind zwar hier nicht weit vom Meer,

doch all das Wasser kommt von oben,

so als ob die Teufel toben.

Wer macht denn da die Hähne auf,

und haut mit Wucht es auf uns drauf ?

 

Wir sind nur ein paar Tage hier,

lieben gutes Essen und auch Bier,

möchten nicht, dass unsere Klamotten,

am Körper schon so ganz verrotten.

Die Strassen stehen unter Wasser,

die Füsse werden nass und nasser.

Ein Schirm, der nutzt da gar nichts mehr,

denn auch der Sturm, der tobt umher.

Wir latschen einfach geradeaus,

denn wir müssen doch nach Haus.

Und obendrein ist's auch noch dunkel,

kein Mondenschein, kein Sternenfunkel.

 

Mein Koffer, der war niedlich klein,

es passte auch nicht viel darein.

Wir dachten doch es würde reichen,

und nicht, dass wir durch Flüsse schleichen.

Ein paar Schuhe und zwei Hosen,

hatt' ich in dem Koffer mit den Rosen.

Natürlich auch die Kleinigkeiten,

die unser Leben so bestreiten.

Doch dacht' ich nicht an Wassermassen.

Ach, wie kann man nur so hassen,

so wie ich den blöden Regen,

fuhr doch dem Sonnenschein entgegen.

 

Wir sind fast zurück geschwommen,

und im Hostal dann angekommen.

Doch vorher nur so um die Ecke,

es war keine lange Strecke,

da kauften wir uns neue Sachen,

was wollten wir auch anders machen.

Am nächsten Tag war alles trocken,

Schuhe, Hose und die Socken.

Es war trotzdem wunderschön,

Barcelona noch einmal zu seh'n.

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.12.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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