Kurt Henke

Die selbstbewusste Hundemutter Nelli

Am Rand vom Teutoburger Wald
Steht dass Haus der Familie Kalk
Sie arbeiten für das Weihnachtsfest
Schmückten am Baum das Geäst

Aufgeregt die Hundemutter Nelli
Sechs Monate war erst ihr kleiner Willi
Der nutzte den Sprung in die Fluren
Lief weiter in den Wagenspuren

Vor ihm ein Reh den Weg übersprang
Dem Willi wurde es gar nicht Bang
Bisher beschützt vor jeder Gefahr
Er immer in Begleitung von Nelli war

Oben vom Hang, welch eine Pein
Sprang ein Fuchs, biss Willi ins Bein
Er wurde gezwungen das Weite suchen
Der kleine Willi war sehr am bluten

Er kroch recht tief ins Gebüsch hinein
Ein Helfer konnte nicht in der Nähe sein
Willi leckte das blutige Pfötchen
Als wäre es ein Zucker Brötchen

Die Nelli hatte den Willi vermisst
Sie immer an Mutter Kalks Schürze riss
Bei Gelegenheit Nelli das Weite nahm
Schon bald sie auf richtigen Spuren kam

Die Tapsen im feucht warmen Schnee
Führten immer weiter in die Höh
Die graue Wolkenwand nahm ihr die Sicht
Immer schlechter wurde das Tageslicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.12.2014. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Die Autorin, geboren 1960, wohnt im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen/Hessen/Rheinland-Pfalz. Erst spät hat sie ihr Talent zum Dichten entdeckt und ihre Gedanken und Erfahrungen zusammengetragen. So entstand eine Gedichtsammlung, an der die Autorin gerne andere Menschen teilhaben lassen möchte, und daher wurde der vorliegende Band zusammengestellt.

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