Margit Farwig

“Lichtgrenze“

 

~~Bezug auf einen positiven Kommentar in unserer Zeitung

Das UnWort des Jahres 2014 „Lichtgrenze“

Die traumhafte Berliner „Lichtgrenze“ fällt schlagartig von der Mauer,
wenn unsere fröhlichen Politiker beginnen, nach-zu-denken.
Was wurde propagiert?
Keine Plastiktüten mehr in den einpackenden Handel zu bringen.
Also Abschaffung des todbringenden Materials für unsere Tiere,
die elend daran zugrunde gehen,
sich darin verfangen oder ihre Mägen und Därme zu Qualen zwingen,
die sie nach langem Siechen verenden lassen.
Wir sehen es ja nicht, evtl. nur durch Fotos von Tierschützern.
Sie jedoch können sich fusselig schreiben, nichts geschieht.
Doch, es gibt solche, die Plastik sammeln in Müllsäcken und entsorgen.
Können sie die Teiche, Flüsse, Meere davon befreien? Nein!
Und nun fliegen auf Geheiß „8.000 leuchtende Ballons entlang der einstigen Mauer,
es schwingt etwas positiv Beschwörendes mit in die Höhe.
Wer weiß, vielleicht wirkt der Wortschatz ja?“ Soweit so gut!
Der Wortschatz wirkt nicht, aber Heerscharen von Tieren aller Arten verschlucken  sich daran
und beenden brutal ihre Lebensträume.
Sie sind schutzlos ausgeliefert.
Für die lieben Haustiere läuft die Geldmaschine auf Hochtouren, der Euro rollt.
In der freien Natur rollen die Köpfe, die leblosen Körper schreien uns an.
Das sollten sie gefälligst lassen! Es hört keiner hin!
Da erscheint mir der „Lichtsonntag“ in der Weimarer Zeit als edle,
wenn auch nackte Variante, weitaus sinnvoller und schadloser.
Selbst der Dichter Hermann Hesse sagte beim Nacktklettern anno 1910:
„Ich lebe nackt und aufmerksam wie ein Hirsch.“
Das können heute nur noch die Hühner und Hähnchen in den Mastställen von sich behaupten,
die sich gegenseitig die Federn ausrupfen oder vor Stress verlieren...

© Margit Farwig 15. 12. 2014

Eine Mail an ZDF-MonaLisa
Keine Antwort

 

~Hallo,

ich finde es unmöglich, ewig Ballons fliegen zu lassen. Und warum? Damit die niedergehenden Ballons in Seen und Meere runterfallen und die armen Tiere daran ersticken sollen. Ist das der Schutz für unsere Umwelt. Es wäre schön, wenn Sie das zum Nachdenken weiterreichen würden. Ich bedanke mich!

MfG
Margit Farwig

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