Fred Schmidt

Weihnachtsmann inkognito



Ich wollte inkognito verreisen,
ein paar Tage wollt‘ ich bleiben unerkannt,
wollt‘ fahren auf ungewohnten Gleisen
in Barcelona, jener Stadt, die sehr markant.
Ich wollte interessante Bauten sehen,
mich in erlesenen Restaurants ergehen,
von allen Zwängen wollt ich sein befreit
in dieser vorweihnachtlichen Zeit.
 
Mit meiner besseren Hälfte betrat ich ein Café,
an einem Tischchen lieszen wir uns nieder,
ruhten aus, tranken Cappuccino und ’nen Tee,
wollten alles um uns herum vergessen wieder,
als
plötzlich
man am Ärmel zupfte mich.
Und ich sah drei fröhliche Gesichtchen,
Augen schauten mich an charmant,
und feine Stimmchen fragten dann:
 
„Bist du der Santa? Bist du nicht der Weihnachtsmann?
Wir haben dich an deinem langen weiszen Haaren
und deinem Bart erkannt.“
 
„Ja, ich geb zu, ihr habt ja Recht
Und ich bin glücklich, dass ihr euch freut,
aber es bleibt noch Geheimnis, echt,
es dürfen doch noch nicht wissen die Leut‘,
denn für den Weihnachtsmann ist’s noch nicht Zeit,
mein Bart muss noch wachsen, dann erst bin ich bereit.“


Die drei Mädchen lachten
und wir tanzten zu viert.
Was wohl die Gäste im Café dachten?
Sie alle schauten zu amusiert.
 
 
Oh je! Verloren hatt‘ ich die Anonymität alsdann,
vor Kindern der Santa sich nicht verstecken kann.
 
 

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