Robert Nyffenegger

Vom Himmel in die Hölle


Im Himmel war es ziemlich öde.
Das ewig Singen fand ich blöde.
Man trifft ausschliesslich brave Leute,
Genau die, die ich früher scheute.
Nur Sterne putzen und bloss Beten,
Macht` ein Gesuch um auszutreten.
 
Global erwärmt war`s in der Hölle.
Gab nichts zu essen, keine Völle.
Man trifft dort sehr bekannte Wesen,
Crème de la Crème, richtig erlesen.
Man tratscht und quatscht nur auf Niveau,
Greift sich dazwischen an den Po.
 
Drum liebe Leute lasst euch sagen,
Was wollt ihr Euch auf Erden plagen.
Macht es doch so, wie auch schon immer,
Es wird in Zukunft gar nicht schlimmer.
Es bleibet alles wie es ist,
Egal wo du auch immer bist.
 
 

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Aneinander gereihte Augenblicke sind es, die letztlich das ausmachen, was man Leben nennt. Es gibt die schönen und die weniger schönen Augenblicke. Alle jedoch tragen dazu bei, dass sich Menschen erinnern. An manches gern, an manches weniger gern. Oft sind es die schönen Augenblicke, die uns Mut machen und nach vorn schauen lassen. In "Diese Augenblicke" setzt Rainer Tiemann seine Gedankenspiele des Lebens facettenreich durch diverse, unterschiedliche lyrische Formen um. Neben Prosa und Reimen in deutscher Sprache sind in diesem Lyrik-Band erstmals auch einige seiner fremdsprachlichen Gedichte zu finden. "Diese Augenblicke" ist Tiemanns drittes Buch, das im Engelsdorfer Verlag erscheint.

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