Paul Rudolf Uhl

Dem Tag einen Sinn geben (Blödelgedicht)



Was hab ich heut’ mit meinem Tag
getan?  - Ich frag’:  „War er voll Sinn?“
`Nem Greis geholfen, der da lag,
(gestürzt) – als Helfer doch schlechthin.
 
Die Glasvitrine abgestaubt
(weil „Abstauber“ ich auch ja bin)…
Gerlinde einen Kuss geraubt,
ganz schnell – in mir ist Räuber drin…
 
Mein’ Schatz hab noch umschlungen ich
(ein Schlingel bin ich nebenbei),
den Rasen dann ganz eifriglich
gemäht (ich fröhn’ der Raserei)…
 
Hab ihr noch mein Traum erzählt,
(ein Träumer bin ich her und hin),
Kartoffel zu Mittag geschält,
weil ich doch ihr Beschäler bin…
          
Hab noch den tropfend’ Wasserhahn
gedichtet  (lieb’  die Dichterei)
und nachts dann  dies’  Gedicht im Wahn
geschrieben – blödelnd, bin so frei !

 

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