WEDER LEBEN NOCH STERBEN

Durch Hunger und durch Liebe
grub ich bis in die Philosophie
die ich dort unten fand
mannshoch so unterm Gras

fand sie nicht hier im innern Ort
so alte Frankfurter Schule
mit dem Adorno reingezogen
gefressen Kant und Hegel

Nur im weiten Blütenland
am Grenzfluss dort am Weg des Lebens
hab ich erkannt das alles aus den Fugen
und weder Leben noch ein Sterben

Fehler sind keine Fehler mehr
Geliebt die Menschen und Moral
Laotse geht zurück zur Urkraft
wie auch Rousseau und heut das Bündnis

Von der Moral durch Marktwirtschaft zu Eigennutz
lässt sich herrlich und wunderbar ausbeuten
ist der gute Ruf auch erst zerstört
so lässt sich gut im Frieden Leben

Aachen, 2004-03-15





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Manfred H. Freude

Escapistenlyrik, Weltpolitik, Das Leben, Erfahrungen, Aktuelles, Wut, Klartext, Kritisches, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle
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© 2004 MANFRED H. FREUDE


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FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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