Angelika Förster

Weihnachtsplätzchen

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
macht die Mutter, welche Freud
Plätzchen ohne Ende, ohne Schluss
mit und ohne Zuckerguss
Mandelschnitten und Makronen
Lebkuchen mit Orangen und Zitronen
Sahneplätzchen, Pfeffernüsse,
Spritzgebäck und Schokoküsse
Kipferl und auch Zimmetstern
Ja, das macht die Muttern gern
Aachener Printen, Butterzeug
das liebe ich, ich sag es euch
damit das auch bis Weihnacht´ hält
wird das Ganze weggestellt
im Keller, eingesperrt in ein Buffet
sie dachte wohl, dass ich´s nicht seh´
Sie nimmt den Schlüssel, steckt ihn weg
Ich denk so für mich „ja verreck´,
wie komm ich an die Plätzchen ran,
ich wart´ nicht auf den Weihnachtsmann“
die Schachtel war im zweiten Schub von oben
ich will mich jetzt nicht selber loben
denn ich zog die erste etwas an
und kam so an die Plätzchen ran
Am Heiligabend, welch Malheur
Sie holt die Schachtel – die ist leer
Ich verstehe nicht, wie kann das sein
Ich griff doch ab und zu nur rein
da meint der Vater ganz beklommen
„ich hab mir auch mal was genommen“
doch uns´re Mutter kennt uns beide
macht nur einen Schritt zur Seite
öffnet einen andren Schrank
da sind noch Plätzchen, Gott sei Dank

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