Wally Schmidt

Wo ist der Karneval von früher

 

 

Da muss ich euch doch einmal fragen:

Warum sich Menschen immer schlagen?“

Das passiert sogar im Karneval,

ich glaub', die haben einen Knall!

Wo bleibt denn da das Fröhlichsein,

wenn ich hau dem Ander'n eine rein?

 

Da bist du doch so wirklich platt,

es waren da in einer Stadt,

an einem Tag der Fröhlichkeit,

sieben hundert zu Gewalt bereit.

Überall da gab's Krawall,

und das sogar im Karneval!

Das passierte gestern in der Stadt,

die doch so viel Schönes hat.

 

Da rücken grosse Banden an,

gewaltbereit bei Frau und Mann.

Wie kann man das denn nur mal ändern?

Sie kommen oft aus Nachbarländern.

Auch die Deutschen sind nicht besser,

sie haben oft sogar ein Messer.

 

Ach war Karneval einst schön,

man konnte jecke Menschen seh'n.

Verkleidet und mit viel Humor,

sangen sie dann laut im Chor:

Einmal am Rhein und

dann zu zweit alleine sein!“

 

Doch zum Glück gibt’s auch noch nette

Menschen, die da um die Wette

tanzen, lachen fröhlich singen,

die weit entfernt von schlimmen Dingen.

Drum rufen wir noch heut' im Schlaf:

Rumtata und Kölle Alaaf!“

 

 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Wally Schmidt).
Der Beitrag wurde von Wally Schmidt auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.02.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Nicht ohne Leoni von Heiger Ostertag



Ein Tag im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki kann kaum ausdrücken, was er empfindet, als er seine neugeborene Tochter Leoni im Arm hält. Seine Frau Michaela und er sind die glücklichsten Menschen der kleinen, süddeutschen Provinzstadt und voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Doch die Beziehung und das Glück zerbrechen. Auf einmal ist Klaus allein und Michaela mit Leoni verschwunden. Erst nach langer Suche und mit großen Mühen gelingt es dem Vater, Mutter und Kind wieder zu finden und den Kontakt zu Leoni neu herzustellen. Dann entzieht ein bürokratischer Akt dem Vater die gemeinsame Sorge fürs Kind. Gruschki weiß sich nicht anders zu helfen, als seinerseits mit der Tochter heimlich unterzutauchen. Nach einer dramatischen Flucht wird er in Österreich verhaftet und Leoni ihm gewaltsam entrissen. Er kommt in Haft und wird als Kindesentführer stigmatisiert. Doch Klaus Gruschki gibt den Kampf um sein Kind und um Michaela nicht auf …

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (8)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Karneval, Fastnacht und Fasching" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Wally Schmidt

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Und wir bezahlen von Wally Schmidt (Gesellschaftskritisches)
Fasching oder Karneval? von Paul Rudolf Uhl (Karneval, Fastnacht und Fasching)
JANUARBESCHÄFTIGUNG von Christine Wolny (Alltag)