Jan Wendler

Hund sein


 
Wie wäre es wohl ein Hund zu sein?
Einer nicht an der Leine und frei.
Als Hund würde man die Welt anders sehen,
würde vieles lockerer angehen.
 
Sein Instinkt betrügt ihn nicht,
der Hund hat eben eine andere Sicht.
Auch mit fest verbundenen Augen,
kann er sich selbst immer noch vertrauen.
 
Der Hund muss keine Steuern zahlen,
hat auch keine Sozialabgaben.
Er muss nicht zur Arbeit gehen,
er ist so anders in seinem Wesen.
 
Mädels finden Hunde niedlich,
das ganze Streicheln ist so lieblich,
Hunde haben keine leeren Worte,
Hunde sind von der treuen Sorte.
 
Der Hund ist überhaupt nicht eitel,
liebt ehrlich und ohne Zweifel.
Der Hund, in seiner Art natürlich,
aus seinen Augen die Wahrheit spricht.
 
Ein Hund schadet sich selbst nicht,
dem Schicksal er in die Augen blickt.
Wenn sie stürzen in ihrem Wettlauf,
stehen sie stets wieder auf,
 
Ein Hund ist nicht so kompliziert,
liebt einfach, ist nie pikiert.
Hunde hinterfragen nicht,
sie glauben auch was man nicht sieht.
 
Ach es wär‘ schön ein Hund zu sein,
ohne Technik und den ganzen Schein.
„Back to the roots“ in den Adern spüren,
nur noch Lebensfreude versprühen.
 
Jan Wendler
21.02.2014
 

Am Morgen beim Kaffetrinken, in Gedanken, da ist ein Hund vorbeigelaufen... ich hatte Stift und Papier dabei.

Ich denke es geht um das Gefühl wieder wirklich frei zu sein.
Jan Wendler, Anmerkung zum Gedicht

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