Sven Klarhold

Wie es zum Eiersuchen kam

Ein Hase hoppste durch den Wald
Und machte dort auf ein mal Halt
Er sah ein Huhn das schrie und rief
Weshalb er schnell zu diesem lief

"Was hast Du, armes Federtier?"
"Die Menschen nehmen die Eier mir!
Kein Küken darf ich erwachsen sehen!
Darum wollte ich nun ein mal gehen

Um zu finden einen guten Freund
Der zumindest ein Ei mir betreut
Und hilft einem Küken das Leben zu schenken
Und ein Leben lang an es zu denken!"

"Gern bin ich bereit dies zu tun!"
Sprach der Hase zu dem Huhn
Er nahm ein Ei in seinen Arm
Und kuschelte es und hielt es warm

Doch wie es kam war es nicht recht
Dem armen Hasen ging es schlecht
Eine Meute kam und jagte
Ihn so dass er es wagte

Er versteckte das Ei im feuchten Gras
Und es flüchtete davon der arme Has'
Was dann geschah war voller Trauer
Denn die Flucht war nicht von Dauer

Als ein Jäger den Hasen erlegte
Er sogleich die Neugier hegte
Was der Hase in der Eile versteckte
Und so lange suchte bis er es entdeckte

Er nahm das Ei und ging zufrieden heim
Das Ei wurde gekocht von der Schale bis zum Keim
Und weil er dachte das es nett doch sei
Versteckte er für seine Kinder dieses Ei

Jetzt wisst Ihr lieben Leute auch
Wie es kam zu diesem Brauch
Das man Kinder Eier suchen lässt
Ist fester Bestand vom Osterfest

Doch wie es zum Färben kam, anno dazumal
Erzähle ich Euch beim nächsten Mal
 

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