Karl-Heinz Fricke

Rueckblick auf den Krieg

Rückblick auf den Krieg

Stetig und erbarmungslos
nimmt das Leben seinen Lauf.
Ist man klein und später groß,
nimmt man allerhand in Kauf.
 
In der Schule fängt es an,
damals alles dort begann.
Quasselte man ungefragt
wurd' sofort es untersagt.

Hitler übernahm die Macht,
neues Leben über Nacht.
Wasser floss aus frischem Quell,
Deutschlands Sonne schien sehr hell.

Frieden herrschte zwar im Land,
Unruh'n jedoch allerhand.
Terror breitete sich aus,
plötzlich schrie man Juden raus.

Deutschland war sehr schnell erwacht,
sicher war, dass es bald kracht.
Zu klein sei der deutsche Raum,
östlich lag des Führers Traum.

Endlich ging es wieder los
ohn Erbarmen, rücksichtslos.
Polen war sehr schnell besiegt,
Frankreich dann am Boden liegt.

Russland war das letzte Ziel
und es gab der Siege viel.
Völlig schlammig war das Land,
als das Heer vor Moskau stand.

Nochmal gings im Westen los,
es war Deutschlands Todesstoss.
Bombenhagel Tag und Nacht,
alles wurd' zur Sau gemacht.

Ausgeträumt der schnelle Sieg,
endlich aus der schlimme Krieg.
Stalingrad war nur Beginn
und dann hatte nichts mehr Sinn.

Folgend noch sehr Vieler Tod,
Deutschland war in großer Not.
Wieder man den Krieg verlor,
schlimmer wurd' es wie bevor.

Gar nichts hat man draus gelernt,
nicht von Waffen sich entfernt.
Hat sie wieder angerührt,
fleißig man erneut marschiert.

Karl-Heinz Fricke 2.3.2015  

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