Ernst Dr. Woll

Frauenquoten

Die DDR-Politiker wollten, dass Quoten
für Mitbestimmung die Beweise boten.
Bei den „Frauenanteilsicherungen“,
schien das sogar manchmal gelungen.
Nur meist bestimmten Staat und Partei
was für die DDR-Frauen förderlich sei.
 
Welche Auswüchse das alles trieb
erlebte ich einst in einem Betrieb.
Nach Plan nicht zu fördern die Frauen
durfte sich absolut niemand getrauen.
Ziele hierzu stellte man so auch dort
wo es gar keine Frauen gab vor Ort.
 
Noch schlimmer kam es dann
als man zu manipulieren begann.
In Erfüllung von Frauförderungsplänen
fing man an, alle Ergebnisse zu erwähnen,
was Frauen geschafft, erforscht, erdacht,
wenn selbst gar keine mitgemacht.
 
Am 8. März zur Frauentagsfeier
gab es jedes Jahr die gleiche Leier:
Leiter und Frauen hatten teilzunehmen,
für viele Männer war das zum Schämen
wenn sie an diesem Tage Frauen bedienten,
mit Frauenschürze Untergebene mimten.
 
Bei Prämierungen in Komitees überall galt
Gleichberechtigung, aber nicht beim Gehalt.
Außerdem war dem Politbüro der Partei
auch für sich selbst der Frauenanteil einerlei.
Hier bestimmten die Männer und dachten,
dass ihre Gesetze Frauen zufrieden machten.
 
Männer bilden auch im Bundestag die Mehrheit
sie glauben, sie hätten Frauen vom Joch befreit
wenn sie die Einführung von Quoten bejahten,
aber ob sie den Frauen einen Gefallen taten?
Diese wollen nicht gefördert werden mit Gesetzen;
viele zeigen es und wissen sich selbst durchzusetzen.
 
 

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