APRILWETTER AM DOM

Trübe ist der schwache Tag
am alten Dom auf neu geputzt
Die Brunnen sind so kalt
und auch die Bäume kahl, noch immer

Ein eisiger Wind treibt zwischen
Sonnenschein und Hagelregen
und fegt mit surren
durch die Blumenstände

Vor den Cafes die Tische bleiben leer
Für die Tauben die dort warten fällt nichts ab
und mancher Schirm gibt heut sein letztes
macht am Ende doch noch schlapp

In den kleinen Gassen ringsherum
da spielt der Wind mit alten Blättern
und fegt die Leute dort zusammen
die ihre Hände fest vergraben in den Taschen

Und hat am Himmel endlich
die Sonne sich durchgesetzt
und schneidet in die kalte Welt
mit etwas Wärme beißend Licht

Am Platz wo´s windgeschützt und etwas Sonne
da sammelt sich dann Mensch und Tier
die Sonnenstrahlen zu genießen
auch wenn sie so ganz kurz nur hier





Aachen, 2004-04-06




Natur, Jahreszeiten, Das Leben, Aktuelles, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle
über www.kbx7.de teilnehmen an der Diskussionsliste: GEDICHTE@kbx7.de
© 2004 MANFRED H. FREUDE


Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Manfred H. Freude).
Der Beitrag wurde von Manfred H. Freude auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.04.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Buch von Manfred H. Freude:

cover

FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Jahreszeiten" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Manfred H. Freude

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

WIE ICH DICHTE von Manfred H. Freude (Reime)
Winter-ade-Gedanken von Uwe Walter (Jahreszeiten)
Und dann gingst du fort von Gabi Sicklinger (Liebe)