Inge Hoppe-Grabinger

Das alte Bild an der Wand



Es hängt seit Jahren an der Wand.
Ich kenn es gut, von Rand zu Rand,
es bleibt sich immer völlig gleich,
ein fest gefügtes Farbenreich.
Der allerkleinste grüne  Fleck
hat vorgesehen seinen Zweck.
Doch langsam wird es mir zu fad, 
ich dreh das Bild um 9O Grad.
Ganz plötzlich hab ich quer gedenkt
und neu mich in das Bild versenkt.
Und sieh, was hängt an meiner Wand,
das ist ein unbekanntes Land,
die Wege, die man jetzt sich bahnt,
für Abenteuer, ungeahnt,
hat keiner vor dir je gesehn,
es ist ein Wunder mir geschehn:

ein Satyr hockt auf einem Ast,
der vorher da glückselig schlief,
der hat das Querstück gleich erfasst
und lacht, mit mir, sich nur noch schief!

12. März 2015

*) Wer das zum Gedicht passende Bild sehen will, der möge mir schreiben.  Einige kennen es schon!

 

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