Gabi Sicklinger

Ostara

 





Ostara
 
Einst Frühlingsgöttin der Germanen
Die du bedacht mit Fruchtbarkeit
Hat heut von dir man kaum ein Ahnen
Nach langer Wand'rung durch die Zeit
 
Als Göttin auch der Morgenröte
Sah man dich in der Sonne Lauf
Und wenn sich deine Bahn erhöhte
Gab es ein Fest nach altem Brauch
 
Der Frühling als ein Neubeginnen
Und feierlicher Höhepunkt
Den Namen hört man heut noch klingen
Das Osterfest bleibt ewig jung
 
 

© Mandalena (2015)



Die Religionen haben häufig alte bestehende
Bräuche in ihre Feste integriert
.

 

 

Foto: SicklingerGabi Sicklinger, Anmerkung zum Gedicht

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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