Hans Witteborg

Warum also?

Es sitzt der Schalk mir in dem Nacken,
kann ihn zwar spüren doch nicht packen.
Ein Schelm, der mich so häufig kitzelt
und über meine Gefühle witzelt.
Was wiederum dazu verführt,
daß man Respekt vor mir verliert.
Man lacht mich aus, daß Gott erbarm
und nimmt mich ständig auf den Arm.
So werde ich herumgetragen
als würd´n die Beine mir versagen.
Doch hübsche Mädels oder Frauen
sich nicht mit der Umarmung trauen,
sie distanzieren sich von allem
und lassen mich ganz hilflos fallen.
Bringt mir nichts ein, das fleißig Dichten,
Nobelpreis nicht und Geld mitnichten!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.03.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Buch von Hans Witteborg:

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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