Peter Alexander Lutze

Blick aus dem Fenster

Sehe aus dem Fenster
ein Fenster vieler
meiner Vergangenheit
ein Hotel, vieler der Gegenwart
für mich ungewöhnliche Nester
leblose Heime ohne Seele
Gesichter, fast vergessen
erscheinen im Halbdunkel
Stille in mir, Gedröhne ausserhalb
vorbeifliegende Schatten aus Metall
Hintergrund, gehüllt in Nebel
Schwaden ziehen über Felder
kaum erkennbar sucht die Sonne
durch Risse im Wolkenmeer
einen Weg zu mir
einen Weg in mein Herz
Strahlen, von denen du erzähltest
langsam erscheinen sie, in mir
wärmen sie wo es kalt
tauchen die Tristheit in Farbe
fange an zu erkennen, begreife
Tag für Tag dieses Geschehen mehr
kann nicht gehen, will es auch nicht
jetzt noch nicht, vielleicht auch nie

bin jetzt 45 jahre jung, nicht mehr der jüngste. jedoch gehöre ich auch noch nicht zum ältestenrat. ist schon merkwürdig woher auf einmal geduld mit mir, mit anderen kommt.das leben ist der beste lehrmeister, vorausgesetzt meine ohren und augen sind im gleichklang mit meiner seele.fast ein jahr bin ich jetzt in östereich, nur noch wenige tage bis zum jahrestag.ich habe einen schalter umgelegt in mir, ohne mir dessen bewusst gewesen zu sein. diese bewusstseinsebene sagt mir zu, sie gefällt mir.keine riesensache aber einer von vielen kleinen schritten nach vorn.ich wünsch euch was, alexander Peter Alexander Lutze, Anmerkung zum Gedicht

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