Inge Hoppe-Grabinger

Ein feines Paar in Paris



Der Markt ist bunt, der Markt ist schön,
es gibt so viel zu schauen,
man kann auch viele Menschen sehn.
Kann ich den Augen trauen?
Grad vor mir geht ein edles Paar,
so vornehm sind sie beide,
schon graumeliert ist jedes Haar,
die Tücher sind aus Seide.
Das Angebot ist riesengroß
für goldne Apfelsinen ...
das Paar hat jetzt nur Augen noch
für kleinste Auberginen.
So klein sind sie und lila-weiß
und grün sind sie am Stiele,
und unerhört ist doch der Preis,
und Käufer gibt's nicht viele.
Die Dame fasst sich da ein Herz
und auch die Aubergine
und steckt sie weg im Handumdrehn
mit unterkühlter Miene.
Ich staune nur. Kann das denn sein?
Doch stimmt das Bild mich heiter:
Das Paar ist wirklich äußerst fein
und schlendert plaudernd weiter ... ...


Paris, Ostermontag, 6. April 2o15

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