Paul Rudolf Uhl
Wie sag' ich's ihr?
Im Anapäst-Rhythmus
Mein Schatz, heu-te muss ich ein Verslein Dir schreiben,
in Hoffnung, es soll mir doch gut jetzt gelingen.
Es soll Dir auch lang in Erinnerung bleiben:
Will reden von Sehnsucht und Liebe, solch’ Dingen…
Schon schwierig: die Syntax*, Grammatik soll stimmen,
die hehren Gefühle Dir zeigen, mein Bangen…
Dass Du recht verstehst, ohne mir dann zu grimmen
und auch nicht verurteilst mein sehnend’ Verlangen.
Ich fürchte, dass Du Dich dann weg von mir drehst
Ich werf’ fast schon hin - mein’, das schaff ich nicht mehr…
Doch dann fällt mir ein, wie Du sicher verstehst:
Ich sehn’ mich nach Dir, denn ich lieb’ Dich so sehr !
* Satzbau
P.U. 23.04.15
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 24.04.2015.
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