Heino Suess

Gestern,heute, morgen

 

In fremde Hände wurd´ als Kind ich weggegeben.
Dran trag ich heut´ noch und ich trug daran mein Leben...
Die Mutter kam mit ihrem selber schwer zurecht,
gab mich in „Waisenhäuser“, die mal „so“, mal schlecht.

Hab da viel Hartes aber Güte auch erfahren.
Wir lebten in der Nachkriegszeit in mag´ren Jahren.
Ich weiß, auch meine Mutter hatt´ es sicher schwer.
Stets kurz mal auf dem Schoß, den Kuss genoss ich sehr!

Ich weiß, bin selbst ein Kind solch früher, grauer Zeit
und hab das Glück, dass ich durch Enkel heut´ erfreut,
-die jetzt im gleichen Alter meiner ärgsten Jahre-
dass ich solch schlimme Träume immer noch erfahre...

Bin froh, im Herzen sind die Kinder warm geborgen!
Und, dass ich in der Lage bin, für die zu sorgen,
vergessen darf und auch zu schau´n auf übermorgen!
Dass Vater, Mutter ihnen sich´re Heimstatt geben.
Beschützt von deren Hand hineingeh´n in das Leben!

 

© Heino Suess 05/15

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