Wally Schmidt

Wir Menschen sind manchmal zum kotzen

 

 

Denkt euch, ich hab' eine Frau heut' geseh'n,

ihr Rücken war krumm, sie konnte kaum geh'n.

Sie trug einen Sack, doch der war leer,

für sie gab es heute zu essen nichts mehr.

 

Die Felder sind dürr, die Bäume sind kahl,

die Menschen erschossen, nach endloser Qual.

Die Feinde behaupten, das Land sei gefährlich,

doch die Menschen so fröhlich und waren auch ehrlich.

Sie glaubten an Liebe, an Freude und Glück,

doch das alles kommt niemals für sie mehr zurück.

 

Die Augen der Kinder ganz riesig und schön,

sie können das alles doch gar nicht versteh'n.

Die Mütter und Väter, sie leben nicht mehr,

und die Kleinen, sie irren im Land dort umher.

 

Wann gibt es ein Ende mit Töten und Morden,

wieso gibt es immer die furchtbaren Horden,

die alles zerstören, was schön in der Welt,

bei ihnen nichts zählt als nur Macht und das Geld?

 

Wir seh'n uns das an und sitzen relaxt vor den Glotzen.

Ich finde uns Menschen manchmal zum kotzen!

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.05.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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