Susanne Aukschun

Das Schwiegermonster

Das Schwiegermonster

Ein Gedicht von Susanne Aukschun-Labove – 17.05.2015
 

Hab gedacht, ich könnt es packen…
Deutschland war so sehr weit weg!
Doch mit Erika im Nacken
Kam ganz schnell der große Schreck!!!

War doch da, das „Schwiegermonster“,
mittendrin, in uns’rem Haus!!!
Hatte seither nichts zu  lachen.
Jeder Tag war nur noch Graus!!!

Kämpfte stets mit harter Waffe…
… nichts war für sie schön und gut…
… wollte gar nicht, daß ich’s schaffe!!!
… weil’s dem Ego besser tut.

Sie war stets an seiner Seite!
Sie war immer nur sein Schatz!
Für mich war’s ne Riesenpleite!
Denn für mich war gar kein Platz!

Sie bestimmte stets sein Leben.
Sie versorgte Haus und Hof.
Ich stand fragend nur daneben
- Und das fand ich richtig doof!

Sie zerstörte uns’re Ehe.
Als sie kam, war’s für mich aus.
Denn erdrückend war die Nähe!
Trieb mich bald aus uns’rem Haus!

Dollarzeichen in den Augen!
Geldgier, Neid… wohin man blickt.
Wollt den Sohnemann aussaugen.
Brach ihm schließlich das Genick…

Nun sitzt er in seiner Zelle
Und die Mutti nebenan.
Doch das macht ihn auch nicht helle.
Einsicht? Glaub da bloß nicht dran.

Ein Labove ist nie schuldig.
So ein Mann hat immer Recht!
Er erklärt Dir ganz geduldig,
daß er gut ist – und Du schlecht!


© 17.05.2015

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.05.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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