Lieber Rainer,
das ist ein Vorurteil. Ich kenne sogenannte "Versager", die zwar ein karges Leben führen, aber sehr wohl auf andere Menschen zugehen, ihnen sogar zu helfen versuchen. Sie können sich freuen, treue Freunde sein. Sie sehen das Leben eben aus einer anderen Perspektive als wir, die wir ein äußerst bürgerliches, privilegiertes Leben geführt haben und führen.
Liebe Grüße von Irene
I Bebe12.06.2015
Hallo Rainer, in der Zwischenzeit konnte ich ja bei Irene lesen dass dies global nicht so zu bewerten ist. Zustimmung Irene und ich finde dies von Dir nun gut, dass Du dies letztlich auch angefügt hast!!! Psychologische Bewertungen, damit bin ich für meine Person sehr vorsichtig, letztlich gibt es immer wieder Mitmenschen die hier ihre angeblichen fachlichen Kenntnisse anpreisen (nicht Dir zuzuordnen!) und hier muss jeder selbst sich seine individuellen Gedanken machen!!! Wie auch immer, ich wollte nicht sofort darauf antworten, letztlich hätte man dies wieder eventuell falsch interpretiert und ich kenne viele dieser „Mitmenschen – Zeitgenossen) die Du beschrieben hast, die mit ihrem Dasein voll über die Runden kommen!!! Menschen sind, wie sie sind!!! Grüße Dir der Franz
FranzB12.06.2015
Lieber Rainer,
das Bild des alten, einsamen Menschen - der nicht einsam sein müsste, sondern die Gesellschaft seiner Schicksalsgefährten ablehnt, hast du eindringlich geschildert.
Sicher ist es schwer, im Seniorenheim ständig mit Menschen umgeben zu sein, die man sich, als man jung und stark war, nicht ausgesucht hätte. Aber durch Akzeptanz der Lage ginge es dem Herrn besser.
Liebe Grüße und ein sehr schönes Wochenende !
Christina
Ellaberta12.06.2015
Lieber Rainer,
in deinem Gedicht Fatal bringst du das
Verhalten von den Menschen, die ein
Leben - lang in sich gefangen sind,
auch welchen Gründen auch immer, auf
den Punkt. Das Leben zerrinnt ihnen
unter den Fingern und zurück bleibt
bis zu ihrem Ableben nichts...außer
eine Leere und Verbitterung...
Liebe Grüße
Gabriele
Nordwind12.06.2015
es kommt aber als Wertung an, Herr Kollege.
Und belehrend ebenfalls.
Hölzern und blutleer wirkt es zudem.
Kurzum: ein Leben in lausige neun Zeilen
zu donnern, ist literarischer Käse.
Schreib die Storie des Mannes auf und
verklickere mir hier nix in Bonsai-Format, das der Kerl sicher nicht verdient!
LG Ralph
Ralph Bruse12.06.2015
Lieber Rainer,
manche Menschen gehen uns aus irgendeinem Grund nahe. Ein schönes, wenngleich bitteres Denkmal, das du dem alten Mann hier gesetzt hast. Liebe Grüße, Patrick
readysteadypaddy13.06.2015
Solche Menschen gibt es leider, RT...
Schwer, solchen noch zu helfen...
Auch ein Thema, das wert ist, vorgetragen zu werden.
Poetengruß
vom Paule
Paule13.06.2015
Lieber Rainer!
Dieses Verhalten kann ich auch nicht verstehen;
aber das gibt es wohl leider.
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Herzliche Grüße senden dir
Horst + Ilse
Malerin13.06.2015
Lieber Rainer,
ja, so etwas gibt es leider auch! Manche
Menschen "wollen" ganz einfach nicht
zulassen, dass man sie erreicht! Da ist alle
Mühe vergebens. Habe ich bei meiner
ehrenamtlichen Tätigkeit im Seniorenheim auch
erlebt.Leider!
Liebe Grüße, Helga
Mohrle13.06.2015
Du hast es auf den Punkt gebracht. Das gibt's wobei hier psychologischer Beistand sicher angebracht wäre... vor allem aber muss jemand da sein zum Reden.
Dank dafür dass Du mich auf das Gedicht aufmerksam gemacht hast.
LG Horst
Horst Fleitmann02.11.2018