Jan Wendler

Der Sommer ist heiß



Was für ein heftiger Arbeitstag,
ich fühle mich wie ein nasser Sack.
Vorhin kurz draussen um Kaffee zu holen,
Die Hitze öffnet einem alle Poren.

Der Blick aus dem Fenster von Wehmut geprägt,
Was draussen bei diesem Wetter alles abgeht.
Doch wir armen Säcke müssen drinnen schuften,
denn der Chef siehts nicht gern wenn wir verduften!

Der Schweiß tropf stetig die Stirn herab,
Allmählich werden Taschentücher knapp.
In Gedanken bin ich in einem Swimmingpool,
Diese Gedanken sind total cool.

Zwei Stunden noch bis Feierabend,
bis dahin werden wir nur wenig klagen,
das die Hitze hier zum ausflippen ist,
die Klimaanlage geht nicht so ein Mißt.

Zudem haben wir drei Computer im Büro
Mit diesen Öfen steigt die Hitze auf ein neues Niveau
Und in der Kantine riecht man nicht mal mehr Essen,
nur den Schweiß der lieben Mitmenschen!

Morgen soll es noch wärmer werden,
Nein, nein, nein, ich werde nicht sterben!
Doch leider darf ich keine Bermudas tragen,
Der Chef sagt nein ich darf es nicht wagen!

Also werde ich morgen weiter Schwitzen,
Mich aufs WE freuen und in meinem Schweiß sitzen.
Nein, ich möchte mich deshalb nicht beschweren,
Zu lang war der Winter um diese Hitze nicht zu ehren.

Jan Wendler
02.07.2015
 

Das habe ich gestern ganz spontan geschrieben - es beschreibt meinen gestrigen Arbeitstag ;-)Jan Wendler, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.07.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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