deine Gedanken kann ich durchaus nachvollziehen, lieber Paul. Ich traf in Australien auf die Kultur und Religion der Abos, die sehr eng mit der Natur leben. Sehr positiv, weil sie sie nie ausbeuten.
Auch die Indianer hatten ein sehr persönliches Verhältnis zur Natur und ihren Gottheiten.
Ob das alles nun schlechter ist als die großen Weltreligionen, die immer einen "Leithammel" benötigen" ist auch mir sehr fraglich.
Doch habe die meisten Menschen die "Intuition" für die Natur verloren- leider.
Gefällt mir gut, dein Gedankenanstoß.
LG von Monika
Monika Schnitzler30.07.2015
Lieber Paul,
ob wir Menschen uns bald selbst
eliminieren, lasse ich mal dahin
gestellt. Aber ich fühle mich Gott in
der Natur sehr nah. Doch dabei dürfen
wir nicht vergessen, dass dort nur das
Recht des Stärkeren gilt. Wir sollten
lieber darüber nachdenken, warum uns
Gott den Verstand gab. Vielleicht ist
er der Gegenpol zu dem Naturgesetz.
Herzlich grüßt
Christiane
nanita30.07.2015
Grüss dich, Paul.
Gott ist in allen Dingen,
doch will man ihn zu falle bringen.
Er sei schuld an allem Böse,
an Krieges Getöse.
Dabei ist er Liebe pur,
in allem was Odem hat, ganzer Natur.
Wo Liebe ist kann Hass nicht sein,
glauben ist Überzeugung im Herzen allein.
Danke für das gute Gedicht.Wir dürfen Fragen beim Beten an Gott stellen, manch Antworten zeigt er uns oder legt sie uns ins Herz.Die ganze Herrlichkeit werden wir einst verstehen.
Es gab eine Zeit da verbrannte man Bibeln haufenweise, man schloss Kirchen in jenem Land, Zweckentfremdung war angesagt.Der Glaube konnte man nicht auslöschen,
LG, von Ursula
Ursula-H30.07.2015
Deinem ausgezeichneten Gedankengang = Gedicht kann ich nur zustimmen, weil ich genau dieser Ansicht bin. Das schlimmste sind die monotheistischen Religionen. Da geht es nur um Macht und Mission. Leider entfernt sich jede Generation mehr und mehr von der Natur und das Ende ist vorhersehbar. Herzlich Robert
rnyff30.07.2015
Hallo Paule,
Religionen gibt es erst,seit es den Homo sapiens gibt.Tiere sind sich ihrer eignen Existenz nicht bewusst.Nur der Mensch, transzendiert die Natur! Er kann unter der Oberfläche des Seins schauen. Er wird zu einen zufälligen Zeitpunkt geboren und muss diese Welt zu einen zufälligen Zeitpunkt wieder verlassen. Er ist sich seiner eignen Ohnmacht bewusst. In der Spiritualität, findet er ein Ventil aus seiner Ohnmacht. Der Pantheismus findet immer größeren Zulauf!
Es gibt nur einen Schöpfer,- DIE NATUR!
Alle Anderen Gottheiten sind Stiftungen eines Menschen, z.B. Jesus, Mohamet usw.
Doch diese Religionen sind für das Zusammenleben der Menschen insgesamt immens wichtig! Haben also eine soziale Funktion!
Liebe Grüße an Dich Paule!
Horst Werner
Horst Werner30.07.2015
Als „gläubiger Mensch“ ja da Paule kann ich nur sagen! Gott ist überall!!! Grüße Dir Franze
FranzB30.07.2015
Lieber Paul,
ein ausgezeichnetes Gedicht. Wenn man
alles realistisch betrachtet, muss man
Goethe recht geben, dass es Dinge
zwischen Himmel und Erde gibt, die wir
nie begründen können. Dazu gehören
auch Gottgestalten in verschiedenen
Religionen. Eine große Macht muss es
geben. Sieh an die Menschen und Tiere
mit den Organen. Auch für mich ist die
Natur Gott und ganz besonders die
Sonne, ohne die alles mit Gewissheit
absterben würde.
LG von Karl-Heinz
Goslar30.07.2015
Lieber Paul,
ein sehr tiefsinniges Gedicht, das absolut zum Nachdenken zwingt. Das gerade in den letzten Jahrzehnten enorm gewachsene Wissen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften lässt wohl viele aufgeklärte Mensche die Frage stellen, die Du als Gedichtsüberschrift gewählt hast. Ich stelle mir dazu aber auch oft die Frage: Warum sind viele bedeutende Naturwissenschaftler am Ende ihres Lebens einer Religion beigetreten?
LG Ernst
Ernst Woll30.07.2015
Paule, gut beschrieben hast du unser Dilemma...wo ist der Ausgang?
Kant hat die Renaissance (sinngemäß) definiiert als den"Ausgang des Menschen aus der SELBSTVERSCHULDETEN Unmündigkeit". Wie finden wir Menschen den Ausgang aus der selbst verschuldeten Umweltzerstörung überlebend heraus? Eine neue Renaissance ist zum Überleben der Menschheit vonnöten, dringend eine Wiedergeburt, Wiederbelebung der Rettung aus althergebrachtem Schluder- und Schandleben (das auch, vergleichbar die Welt vor der Renaisssance beherrschte) das uns sonst, u. damit auch unsere Welt zugrunderichtet...
Gedanken, die mir beim Lesen deines wertvollen, Nachdenken anregenden Gedichtes kamen, herzl., Heino.
hsues30.07.2015
Lieber Paul,
dein ungewohnt langes Gedicht spricht mich in Vielem an - vor allem das Gott - samt seiner Schöpfung - die Natur selbst ist...
Liebe Grüße
Faro
hansl30.07.2015
Lieber Paul,
nach der Entschlüsselung der Essener Qumran-Rollen war Jesus für die Juden fast unbekannt. Viele der ihm in den Mund gesetzten Worte, hat er nie gesagt, am wenigsten, dass er Gottes Sohn sei. Er war kein Priester oder Glaubensschöpfer, er wollte nur Israel verändern, er war Jude und kein Christus, was so viel wie Messias heißt. An die Natur glaube ich auch und an ihre Wunder, die man täglich sehen kann, aber an die man so sehr sich gewöhnt hat, dass man sie nicht mehr wahr nimmt. Schade.
liebe Grüße,
Heidi
Alidanasch31.07.2015