Ernst Dr. Woll

Mobil

Das kleine Wort mobil
gebraucht man gern und viel
für beweglich und agil,
man sucht dabei emsig auch ein Ziel.
 
Wird allerdings mobil gemacht,
weil man einen Feind ausmacht,
hat das Wort einen anderen Klang
und den Menschen wird es bang.
 
Zuerst gibt es vor jedem Krieg
Hurrageschrei für einen Sieg.
Mobilmachung finden dann etliche gut,
man entfacht dann auch des Volkes Wut.
 
Mobil macht angeblich auch die Bahn,
fehlt es aber den Managern an Elan,
müssen Reisende auf verspätete Züge warten,
sie können nicht froh in den Urlaub starten.
 
Auch bei dem modernen mobilen Funk
gibt es derzeit berechtigt Stunk.
Bei Unbescholtenen wird Vertrauen zerstört,
sie werden von Geheimdiensten abgehört.
 
Es gehört heut außerdem zum guten Stil
anzugeben mit einem schnellen Automobil,
dabei ist es indessen höchste Zeit
etwas zu mindern der Autos Schnelligkeit.
 
Ebenfalls zur Verbesserung der Mobilität
gibt es auch für Gehbehinderte ein Gerät,
es hilft beim Gehen ein kleiner Wagen,
man kann auch Rollator dazu sagen.
 
Ist jemand sehr krank gewesen
und nach langer Zeit wieder genesen,
ist er im Volksmund „wieder gut drauf“,
er ist mobil, das bedeutet wohlauf.

 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Ernst Dr. Woll).
Der Beitrag wurde von Ernst Dr. Woll auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 31.08.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Buch von Ernst Dr. Woll:

cover

Was uns Katzen auf ihre Art sagen von Ernst Dr. Woll



Ernstes und Freudiges erlebte ich mit Hauskatzen, das mich immer stark beeindruckte. In sechs Geschichten wird dargestellt: Hauskatzen sind einerseits sehr anhänglich, sie drücken aber auf ihre Art aus, was ihnen gefällt oder nicht behagt und wem sie zugetan sind und wen sie nicht mögen. Großes Leid müssen alle Lebewesen im Krieg erdulden; über die Schmerzen der Menschen wird dabei oft ausführlich berichtet, viel weniger und seltener aber über die Qualen unserer Mitgeschöpfe als Mitbetroffene und tatsächlich unschuldige Opfer.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (10)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Allgemein" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Ernst Dr. Woll

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Geburtstag von Ernst Dr. Woll (Humor - Zum Schmunzeln)
Die Lagune Mar Menor von Paul Rudolf Uhl (Allgemein)
Winterkehraus von Margit Farwig (Frühling)